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Aktuelles & Presse


Oktober 2021

Top Reviewer 2020

Unser Augenarzt Priv.Doz. DDr. Nikolaus Luft wurde bei den Klinischen Monatsblättern für Augenheilkunde als einer der "TOP Reviewer 2020" ausgezeichnet.

Die renommierten Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde veröffentlichen bereits seit dem Jahre 1863 umfassendes Fachwissen aus Klinik und Praxis und stellen die aktuellen Ergebnisse der internationalen Forschung vor. Zur Qualitätssicherung werden die zu publizierenden Inhalte von erfahrenen Augenärzten wie Priv.-Doz. DDr. Luft geprüft, welcher nun als Top Fachgutachter des Journals ausgezeichnet wurde.


Oktober 2021

Zu Gast bei Sternekoch Alfons Schuhbeck

Zu Gast in der Kochsendung "Ihr Lieblingsgericht" von Alfons Schuhbeck spricht Herr Prof. Dr. Siegfried Priglinger über seinen Werdegang, seine Tätigkeit als Augenarzt und Lehrstuhlinhaber für Augenheilkunde sowie über verschiedene Erkrankungen des Auges. Gekocht wird dabei ein Tomatencarpaccio mit Steinbutt.


Sie können sich das Video hier ansehen: München TV Sendung


September 2021

Aktuelle Publikation zu SMILE Augenlasern

Unsere renommierten Augenärzte Priv.-Doz. Luft, Prof. Priglinger und Prof. Dirisamer legen großen Wert darauf stets auf dem aktuellen Stand der Forschung zu sein. In ihrer neuen Publikation, die am 08. September im Scientific Reports erschienen ist, berichten sie über die neuesten Forschungsergebnisse zur SMILE Methode. Es hat sich gezeigt, dass die SMILE Methode auch bei sehr flachen und sehr steilen Hornhäuten exzellente Ergebnisse liefert. Dies spricht für die breite Einsetzbarkeit und Sicherheit dieses Premium-Verfahrens. 

Der Scientific Reports gehört zum „Nature“ Journal, welches seit 1869 erscheint und ist eines der renommiertesten, meist-gelesenen und meist-zitierten akademischen Journals.

Sie können die Publikation hier lesen: Publikation Scientific Reports

Weitere Informationen zu ReLEx SMILE finden Sie hier: ReLEx SMILE


Juli 2021

Video-Interview mit Prof. Dr. Priglinger bei Focus Online

Unser Experte Prof. Dr. Priglinger hat für Focus Online ein Interview gegeben, in dem er über die aktuellen Augenlaserverfahren spricht. 

In dem Interview erklärt er anschaulich die Vor- und Nachteile der PRK-, LASIK- und ReLEx SMILE Methode. Über folgenden Link können Sie sich das Interview ansehen: 

Focus Online Interview


Juli 2021

Kurier - Beliebte Ärzte 2021

Alle drei unserer Ärzte - Prof. Dirisamer, Priv.-Doz. Luft und Prof. Priglinger - wurden im renommierten Kurier-Ärzteranking 2021 zu den beliebtesten Augenärzten Österreichs gekürt.

Wir freuen uns über die Auszeichnung und arbeiten stets daran auf dem neuesten Stand der Augenheilkunde zu sein, um Ihnen die beste Behandlung für ein gesundes Sehen zu ermöglichen!


Juni 2021

ERNEUTE AUSZEICHNUNG ALS TOP MEDIZINER DER FOCUS ÄRZTELISTE

Die Magazine FOCUS und FOCUS-Gesundheit veröffentlichen seit mehr als 20 Jahren nach umfangreichen Recherchen Ärztelisten von führenden Medizinern in verschiedenen Fachbereichen. 

Wir freuen uns, dass Prof. Dirisamer, Priv.-Doz. Luft und Prof. Priglinger als Top Mediziner der FOCUS Ärzteliste 2021 für Netzhauterkrankungen ausgezeichnet wurden. Da unsere Ärzte größten Wert auf eine hohe Behandlungsqualität, wissenschaftliches Arbeiten und Patientenzufriedenheit legen, haben sie sich für die Liste qualifiziert und die Auszeichnung als Top Mediziner erhalten. 


Mai 2021

Gleich 3 unter den Top 5 – wir freuen uns über den tollen Erfolg!

Unsere Ärzte arbeiten viel und zählen auch international zu den besten. Auszeichnungen, Konferenzen, Forschung, Privates und ärztliche Tätigkeiten sind nicht immer leicht zu vereinbaren. „Ich glaube, es ist die Leidenschaft zu unserem Beruf die uns verbindet! Das versuchen wir auch unseren Patienten mitzugeben.“ berichtet Univ.-Prof. Dr. Siegfried Priglinger. 

Als Direktor und Oberärzte der Augenklinik der LMU München, der größten Augenklinik im deutschsprachigen Raum, prägen und gestalten sie die moderne Augenheilkunde aktiv mit und setzen viel Energie in die Entwicklung modernster Methoden, um ihren Patienten bestmöglich und nachhaltig helfen zu können.

„Als Augenärzte von Fachkollegen respektiert zu werden ist wirklich toll, aber von unseren Patienten diese Bestätigung zu bekommen, ist für uns noch viel wichtiger. Schließlich geht es genau um diese Menschen!“

Prof. Dr. Martin Dirisamer, FEBO

Jedes Jahr wird von der größten Patientenplattform Österreichs docfinder.at ein Ranking der beliebtesten Ärzte in den jeweiligen Fachgebieten veröffentlicht. Auch dieses Jahr schneiden die Augenärzte aus Linz wieder überdurchschnittlich gut ab. Priv.-Doz. Dr. Dr. Nikolaus Luft, FEBO beschreibt: „Wir sind nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde. Dadurch und durch unser sehr gut ausgebildetes und verlässliches Team funktioniert die Arbeit in der Praxis wirklich reibungslos. Das spüren unsere Patienten.“

Vielen herzlichen Dank an all unsere Patienten! Wir bleiben weiterhin für Sie am neuesten Stand.

Prof. Dr. Martin Dirisamer, FEBO

Priv.-Doz. Dr. Dr. Nikolaus Luft, FEBO

Prim. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Priglinger, FEBO


22.02.2021

Sehen in der Pandemie

Radio-Interview mit PD DDr. Nikolaus Luft zur Frage, wie sich das in der Pandemie verstärkte Arbeiten mit dem Bildschirm auf unsere Sehkraft auswirkt.

Ein akutes Thema: Wie beeinflusst die Pandemie und der damit verbundene neue Lebens- und Arbeitsstil unsere Sehkraft?

Falls Sie das Radio-Interview mit Priv.-Doz. DDr. Nikolaus Luft für Bayern 2 verpasst haben, hier  die besten Tips zum Nachhören.

Für weiterführende Informationen zum Themenkreis Trockene Augen/ Office Eye Syndrom inkl. Behandlungs- und Therapieempfehlungen besuchen Sie unsere Informationsseite zum AugenSpa:


15.11.2020

Heute Leben – Augenlaser

Das ORF-Magazin „heute leben“ widmete dem Thema Augenlaser-Behandlung einen ausführlichen Bericht und stellt Methoden wie LASEK, LASIK und ReLEx SMILE vor.

Doz. Dr. Martin Dirisamer und Prof. Dr. Siegfried Priglinger stellen die gängigsten Augenlaser-Techniken zur Behandlung von Fehlsichtigkeiten vor und widmen sich den jeweiligen Abläufen und Erfolgschancen. Neben den zu erwartenden Verbesserungen und dem damit verbundenen Gewinn an Lebensqualität werden auch Nebenwirkungen und Risiken thematisiert. In einem ausführlichen Interview mit Wolfram Pirchner geht Prof. Priglinger auch auf den Vorsorge-Aspekt einer Augenlaser-Behandlung sowie die notwendigen physiologischen Voraussetzungen ein.


25.10.2019

Fuchs-Endotheldystrophie – Zellschaden der Hornhaut

Paul Dahan, Fotograf und Zeitungsherausgeber, erzählt seine bewegende Geschichte als er nahezu erblindete. Hornhaut-Spezialist Doz. Dr. Martin Dirisamer half ihm seine Sehkraft und sein Lebensgefühl wieder zu gewinnen.

Ein Beitrag in der Kronenzeitung über den betroffenen Fotografen und Zeitungsherausgeber Paul Dahan:


08.09.2019

Tablets für Kinder

Tablets und Computer werden immer häufiger im Unterricht an Schulen eingesetzt. Was Priv.-Doz. Dr. Martin Dirisamer zum Umgang mit neuen Medien an den Schulen rät, lesen Sie in diesem Beitrag der Kronen-Zeitung:


Mai 2019

RCO Glasgow

Prof. Dr. Siegfried Priglinger wurde vom Royal College of Ophtalmologists eingeladen, im Mai beim diesjährigen Annual Congress in Glasgow, mehrere Vorträge zu einem seiner Spezialgebiete, der Netzhaut-Chirurgie, zu halten.


16.04.2019

Ein kleiner Link, aber eine große Ehre!

Die international renommierte Society of Refractive Surgery ISRS hat einen unserer wissenschaftlichen Artikel zur Nachbehandlung bei SMILE, der unter anderem gemeinsam mit Dr. Sekundo und Dr. Wiltfang verfasst wurde, als sehr relevant empfunden und auf deren Facebook Seite gepostet.

Wir fühlen uns geehrt! Vielen Dank!


März 2019

Muscat International Ophthalmology Conference 2019

Prof. Dr. Siegfried Priglinger hatte dieses Jahr die große Ehre, den ersten sogenannten Dr. Ibn Omairah Award entgegenzunehmen. Ein besonderer Award benannt nach dem berühmten gleichnamigen Arzt, der bereits vor über 400 Jahren das Auge in einem seiner Bücher genau beschrieben hat.


Dezember 2018

MOG 2018 – Ein kurzer Rückblick

Im Dezember 2018 fand unter zahlreicher internationaler Beteiligung die Weihnachtssitzung der Münchner Ophtalmologischen Gesellschaft (MOG) statt. Als renomierte Augen-Veranstaltung im deutschsparchigen Raum, konnten auch dieses Mal wieder die modernsten und spannendsten Entwicklungen der Augenchirurgie präsentiert werden. Als Veranstalter zeigte sich Prof. Dr. Siegfried Priglinger mit seinem Team über die hohe Qualität und die aktive Teilnahme aller höchst erfreut.


Oktober 2018

Doz. Dirisamer in Beirut

Doz. Dr. Martin Dirisamer wurde die Ehre zuteil, beim diesjährigen Kongress der Libanesischen Augenärtztlichen Gesellschaft und der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Beirut, neben Persönlichkeiten der Augenlaserchirugie wie z.B. Dr. Theo Seiler (einer DER Begründer der Augenlasertechnik), über die ReLEx Smile Methode zu referieren.

Wir freuen uns und gratulieren herzlich zu der Leistung!


Oktober 2018

AAO 2018, Chicago

Im Oktober fand das jährliche Meeting der American Academy of Ophthalmology in Chicago statt – mit über 23 000 Teilnehmern einer der größten Fachkongresse der Augenheilkunde. Das Team um Prof. Priglinger und Doz. Dirisamer war auch mit einer wissenschaftlichen Arbeit vertreten.

Ein großer Erfolg, da unter sehr vielen Einsendungen nur die qualitativ hochwertigsten und relevantesten ausgewählt wurden.


22.-26. September 2018

ESCRS-Kogress 2018

Gut zu wissen, bei Smile Eyes Linz in den besten Händen zu sein: Als Vorreiter der ReLEx SMILE Augenlaser-Behandlung, hat Doz. Martin Dirisamer auch dieses Jahr beim internationalen ESCRS-Kogress referiert und gemeinsam mit der Präsidentin Beatrices Cochener den Vorsitz inne gehabt.


16.07.2018

Schokolade verbessert das Sehvermögen?!?

Eine amerikanische Studie behauptet dies. Prof. Dr. Siegfried Priglinger und sein Team der Augenklinik München haben gemeinsam mit Pro7-Galileo den Test gemacht. Ein sehenswerter Beitrag 😉


14.-16. Juni 2018

DOC 2018

Vom 14.–16. Juni 2018 fand wieder der internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen statt, dessen Einladung Doz. Dirisamer gerne nach Nürnberg gefolgt ist. Er präsentierte mit der Hornhauttransplantation eines seiner Spezialgebiete und leitete dazu ein sogenanntes Wetlab.

Wir danken für die zahlreiche Teilnahme und das sehr positive Feedback!


13. Januar 2018

Der Augen-Check

Wer Kinder hat, kennt KIKAs Doku-Serie „Checker Tobi“. Die wollten mehr über das menschliche Auge erfahren und haben bei Dr. Jakob Siedlecki im Team von Prof. Dr. Siegfried Priglinger in der Augenklinik München nachgefragt.

Super Beitrag und gemeinsam mit den Kindern noch lustiger 😉 Schön, so jemanden im Team zu haben!

Augencheck, Augenärzte Linz, Dirisamer Luft Priglinger

27. Oktober 2017

Keine Brille mehr? Radio OÖ

Doz. Dr. Martin Dirisamer zu Gast in der Radio OÖ-Sendung „Im Gespräch“ – über Augenlaser-Behandlungen.

Doz. Dr. Martin Dirisamer nimmt im Gespräch mit Mag. Günther Madlberger zu den häufig gestellten Fragen in Bezug auf eine Augenlaser-Behandlung Stellung. Thematisiert werden unter anderem Fragen wie „Kommt jeder für eine Augenlaser-Behandlung in Frage?“, „Wann würden Sie von einer Laser-OP abraten?“ oder „Brauche ich dann nie wieder eine Brille?“.

Die Sendung fand am 27. Oktober 2017 im ORF-Radio OÖ statt – hier der Mitschnitt in 2 Teilen. Viel Vergnügen!

Teil 1

Teil 2


Februar 2017

Kongress-Update Februar 2017

Wissenschaftliche Erfolge für PD Martin Dirisamer und das Smile Eyes Linz-Team sowie eine facettenreiche Teilnahme am 31. internationalen Kongress für refraktive Chirurgie.

Auch beim 31. Kongress der DGII (Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie) in Dortmund wurden die Ärzte vom Smile Eyes Linz-Team für ihre Arbeit ausgezeichnet und zeigen so Kontinuität auf höchstem Niveau. Priv.-Doz. OA Dr. Martin Dirisamer FEBO teilte mit Star-Chirurg Prof. Melles aus Rotterdam den Vorsitz und moderierte einen Teil des wissenschaftlichen Diskurses mit Beiträgen von Omid Kermani, Prof. Neumann, Prof. Cursiefen, Prof. Bühren und vielen anderen renommierten Augenchirurgen.


November 2016

Ausgezeichnet

PD Dirisamer und Prof. Priglinger freuen sich, für ihre wissenschaftlichen & praktischen Beiträge renommierte internationale Auszeichnungen entgegen nehmen zu dürfen.

Priv.-Doz. OA Dr. Martin Dirisamer FEBO wurde mit dem renommierten „Achievement Award“ der American Academy of Ophthalmology für seine wissenschaftlichen Arbeiten in den letzten Jahren ausgezeichnet. Er zählt damit zu den zwei jüngsten ausgezeichneten Ärzten weltweit bzw. ist er der jüngste Europäer der mit diesem Award geehrt wurde.

Weiters wurde Univ.-Prof. Dr. Siegfried Priglinger FEBO in die Focus-Bestenliste im der Bereich Augenmedizin gesetzt. Die Liste wird seit 1993 vom Magazin Focus von unabhängigen Redakteuren und Journalisten erstellt und gilt als wegweisend für Ärzte, Patienten und Fachleute. Siegfried Priglinger wurde im November 2016 zum Leiter der Münchener Universitäts Augenklinik berufen. Das Augenklinikum München zählt zu den größten und renommiertesten Einrichtungen dieser Art in Europa.


7. Juli 2016

Regeneration der Hornhaut

Dr. Dirisamer präsentiert erste Forschungsergebnisse zur Keratoplastik auf internationalem Kongress.

Am European Meeting of Young Ophthalmologists diskutiert Dr. Dirisamer erste Erkenntnisse und Erfahrungen zum regenerativem Potential der Hornhaut nach einer Hornhaut-Transplantation. Für Interessierte empfehlen wir dieses Video auf Healio, einem Online-Fachjournal für Mediziner (in englischer Sprache).

Gerne stehen wir für persönliche Auskünfte dazu in unserer Praxis zur Verfügung.


November 2015

Erneute Auszeichnung

Dr. Dirisamer & Dr. Priglinger wurden am weltweit größten und wichtigsten Augenärzte-Kongress erneut ausgezeichnet.

Der Kongress der American Academy of Ophthalmology fand im November 2015 in Las Vegas statt.


23. Juni 2015

OP-Teaching in Kuwait

Im Juni dieses Jahres folgte Dr. Martin Dirisamer folgte einer Einladung nach Kuwait, um die neue minimal invasive Hornhauttransplantation (DMEK) zu demonstrieren und die dortigen Ärzte in dieser Methode auszubilden.

Bei diesem Eingriff wurde erfolgreich die DMEK mit der Grauen Star Operation kombiniert und bei dem ehemaligen General Ahmad Abbas Bahbahani durchgeführt. Es war diese die erste vor Ort durchgeführte Operation dieser Art.


27. Mai 2015

Forschungspreis für Dr. Dirisamer

Priv.-Doz. Dr. Martin Dirisamer erhielt den „HOYA – Forschungspreis“ für seine Arbeit „Femtosekundenlaser assistierte anteriore lamelläre Keratoplastik – die Linzer Hybrid Technik“.

Das Verfahren von Dr. Dirisamer beschreibt eine Operationstechnik bei einer Hornhauttransplantation mit dem Femtosekundenlaser.

Die Preisübergabe fand im Rahmen der jährlichen Jahrestagung der österreichischen ophthalmologischen Gesellschaft in Villach, Kärnten statt. Der Wissenschaftspreis würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen eines deutschsprachigen Wissenschaftlers. Er wurde in diesem Jahr zum 7. Mal verliehen.


27. April 2015

Dr. Dirisamer auf dem ASCRS

Die diesjährige ASCRS (American Society of Cataract and Refractive Surgery) in San Diego fand wieder regen Anklang beim Fach-Publikum aus aller Welt. 5.000 Teilnehmer besuchten den Kongress.

Priv.-Doz. Dr. Martin Dirisamer von Smile Eyes Linz referierte vor Fachpublikum über die neusten OP-Techniken zu Hornhauttransplantationen.

Mit seinem Vortrag zu Hornhauttransplantationen wurde er in die “Highlight-Session” gewählt.


Wissenswertes

Das Gerstenkorn

Viele Menschen kennen das Gefühl: zu Beginn eine leichte Rötung und dann die folgende Entzündung am Lidrand. Die Schwellung hat zusätzlich oft einen schmerzhaften Verlauf und wenn man nicht aufpasst, ist das Risiko eines Wiederauftretens hoch. Es handelt sich in den meisten Fällen um ein sogenanntes Gerstenkorn.

Was ist ein Gerstenkorn?

Hatten Sie auch schon einmal eine entzündliche Stelle an einem Ihrer Lidränder? Dann hat es sich vielleicht um ein sogenanntes Gerstenkorn (Hordeolum) gehandelt. Ist eine Talgdrüse verstopft oder bakteriell befallen, kann dieses schmerzhafte Knötchen entstehen. Im Normalfall ist es ungefährlich und kann gut behandelt werden. Trotzdem sollte mit Vorsicht und stets hygienisch vorgegangen werden. Wir wollen die wichtigsten Fakten kurz erklären:

Ursachen und Symptome

In den meisten Fällen entsteht ein Hordeolum nach einem bakteriellen Befall von Staphylokokken. Es entzündet sich das Wimpernfolikel und oft auch die angrenzende Talg- und Schweißdrüse. So entsteht eine kleine entzündete Stelle mit zentralem Eiterpunkt. Oft führt diese auch zu einer Reizung der Bindehaut. Die geschwollene Stelle ähnelt in Größe und Form in etwa einem tatsächlichen Gerstenkorn – daher der allgemein bekannte Name.

Risikofaktoren

Jede Person kann ein Gerstenkorn bekommen, unabhängig vom Alter. Gewisse Umstände begünstigen jedoch die Bildung und eine Wiederinfektion:

  • trockene Umgebung
  • das Tragen von Kontaktlinsen
  • Zigarettenrauch
  • Belastung durch Staub
  • Unzureichende Hygiene wie z.B. mangelndes Abschminken
  • chronische Krankheiten (Diabetes, Hauterkrankungen)
  • Veranlagung, Hormone

Formen von Gerstenkörnern
Es wird unterschieden zwischen:

  • Äußerem Gerstenkorn (Hordeolum externum)
  • Innerem Gerstenkorn (Hordeolum internum)

Die Entzündung innen tritt eher selten auf und geht meist mit einer Bindehautentzündung einher. Hierbei handelt es sich um einen Befall der Meibom-Drüsen, die den Talg für die Tränenflüssigkeit produzieren.

Eine Hordeolosis trifft zu, wenn mehrere Knötchen gleichzeitig auftreten. Das kann eine Indikator für Diabetes Mellitus sein.

Behandlung eines Gerstenkorns
Die wichtigste Regel: Niemals ein Gerstenkorn selber öffnen, da eine unsachgemäße Manipulation zu einer tieferen Ausbreitung der Entzündung ins Gewebe führen kann.

Bei mildem Verlauf werden in Selbstmedikation oft Wärmelampen (Rotlicht) angewandt. Hier raten wir unbedingt zur Vorsicht und genügend Abstand zur Lampe. Vor Wärmekompressen mit Tees oder einfach warmen Wasser wollen wir hier abraten. Bei Tees handelt es sich trotz der guten Intention um eine nicht sterile Flüssigkeit, die eventuell noch mehr Schaden als Nutzen bringt. Feuchtigkeit kann außerdem zum Aufweichen der Haut führen und somit zu einer Verschleppung der Keime.

Zur Sicherheit eine Kontrolle!
Je nach Belastung und Entzündungsgrad ist es ratsam einen Augenarzt/eine Augenärztin aufzusuchen. Viele Gerstenkörner verheilen zwar von selbst wieder, können jedoch durch die richtige Behandlung schneller abheilen und das Risiko einer Wiederansteckung wird reduziert.

Der Augenarzt verschreibt im Normalfall antibiotische bzw. desinfizierende und entzündungshemmende Salben, in schlimmeren Fällen auch antibiotische Tabletten zur raschen Genesung. Ist der Eiterherd aufgebrochenen und ausgeschwemmt, verschwinden auch die Beschwerden meist rasch wieder.

Chirurgisch
Ist die Infektion stark müssen Gerstenkörner von einem Spezialisten der Augenheilkunde chirurgisch geöffnet werden um richtig abheilen zu können. Der Eingriff wird bei uns ambulant durchgeführt und dauert im Durchschnitt nicht länger als 5–10 Minuten.

Was kann ich präventiv machen?
Die Augen sind ein empfindlicher Bereich und ein wichtiges Organ. Sich über die wichtigsten Schutzmaßnahmen Gedanken zu machen ist ratsam und hilft unliebsame Folgen zu vermeiden:

  • in der Früh und am Abend die Augenpartie reinigen
  • intensives Augenreiben vermeiden
  • nicht mit den Fingern direkt ins Auge greifen; zum Entfernen von Fremdkörpern ein sauberes Taschentuch oder Wattestäbchen verwenden
  • beim Tragen von Kontaktlinsen die korrekte Flüssigkeit benützen (wir beraten Sie gerne); die Kontaktlinsen nicht länger als vorgeschrieben tragen
  • beim Aufenthalt in Innenräumen mehrmals am Tag lüften
  • sich von Zigarettenrauch fern halten
  • bei Arbeiten wie z.B. Schweißen, Schleifen, Schneiden stets die korrekte Schutzbrille tragen
  • immer Sonnenbrille bei Outdoor-Aktivitäten

Die Iris

"Schöne Augen" zeichnen sich meist auch durch eine besondere Iris aus. Die Iris, oder auch Regenbogenhaut genannt, ist eine durch Pigmente eingefärbte „Blende“ die den Lichteinfall in das Auge reguliert. Sie trennt die vordere und hintere Augenkammer und liegt am Übergang von der Hornhaut zur weißen Augenhaut.

Die Muskulatur der Iris ist glatt und setzt am sogenannten Ziliarkörper an. In der Mitte lässt sie eine kreisrunde Öffnung frei, die Pupille. Die Weitstellung der Linse wird als Mydriasis bezeichnet, die Entstellung als Miosis, beide werden von unterschiedlichen Muskelabschnitten der Iris betätigt und ergeben das so genannte Pupillenspiel.

Die Iris ist aus dem vorderen Teil – das Stroma – und dem hinteren Teil – dem Pigmentblatt – aufgebaut, wobei das Pigmentblatt auch das einfallende Streulicht regelt und somit auch die Optik verbessert.

Die Augenfarbe wird im Stroma bestimmt und ist abhängig von der Intensität der Pigmentierung. Hohe Pigmentanteile bedeuten braune Augen, weniger Pigmentanteile lassen die Iris grün, grau oder blau erscheinen.

Beim Albinismus fehlen diese Pigmente völlig und die Iris ist durchscheinend, wirkt also durch die Blutgefäße des ebenfalls pigmentarmen Hintergrundes eher rötlich. Problem hierbei ist, dass das fehlende Pigment nun nicht die Blendenfunktion übernehmen kann und somit auch bei Menschen mit Albinismus oftmals eine Sehbehinderung auftritt.

Als Heterochromie wird eine Verschiedenheit beider Regenbogenhäute der Augen bezeichnet. Berühmtester Vertreter war wohl David Bowie, der nach einer Schlägerei am linken Auge verletzt wurde. Die Pupillenmuskulatur wurde starr (Mydriasis), dadurch wirkte sein linkes Auge dunkler.

Völlig Vernebelt…

Wie Rauchen unser Sehen und unsere Augengesundheit beeinflusst:

Heutzutage weiß sicher jeder Raucher (und Nicht-Raucher), dass seine Angewohnheit ungesund ist. Viele denken dabei vorrangig an die Lungen. Aber wussten Sie, dass auch unsere Augen in einem enormen Ausmaß negativ beeinflusst werden?
Wir wollen hier kein generelles Plädoyer halten, da jeder für sich selbst entscheiden muss. Dennoch ist es wichtig auf die Faktoren aufmerksam zu machen, die hier schädigend wirken, damit man sich zumindest ein klareres Bild verschaffen kann.

Hier nur einige Beispiele wie Rauchen auf unsere Augen wirken kann:

Fakt ist, Tabak-Rauch verursacht biologische Veränderungen im Auge, die zu Verschlechterungen des Sehens führen können. Das Risiko zu Sichtverlust ist bis zu 4 mal höher als bei Nichtrauchern.

Viele der Toxine einer Zigarette gelangen nicht nur über das Einatmen des Rauchs, sondern auch auf äußerem Weg ins Auge und schädigen so von innen und außen. Generell werden unsere Blutgefäße beim Rauchen stark angegriffen. Hier sind natürlich auch jene feinen Blutgefäße im Auge nicht ausgeschlossen.

Des weiteren ist unsere Tränenproduktion beeinflusst. So können frühzeitig „Trockene Augen“ entstehen, eine der Hauptirritationen bei Menschen über 65, aber auch Hornhauterkrankungen wie Hornhautgeschwüre vor allem bei Kontaktlinsenträgern.

Durch den oxidativen Stress, verursacht durch das Rauchen, kann die Retina (Netzhaut) im Auge beeinträchtigt werden. Da durch das Rauchen weniger Sauerstoff zur Makula (Netzhautmitte) gelangt, werden Erkrankungen wie Altersbedingte Makula Degeneration (AMD) sehr begünstigt. Einer von 5 Fällen von AMD wird dem Rauchen sicher zugeschrieben. Ebenso, dass Raucher im Schnitt 5 Jahre früher an AMD erkranken als Nicht-Raucher. Auch das Farben-Sehen ist beeinflusst. So verringert eine Nikotinvergiftung das Unterscheiden von Grün und Rot-Nuancen.

Durch steigendes Alter sind Katarakte (Grauer Star) bei Rauchern erhöht und im Schnitt 3 mal so häufig wie bei Nichtrauchern. Regenbogenhautentzündungen treten 2 mal so häufig auf. Auch diabetisch beeinflusste Augenerkrankungen werden durch Rauchen stark gefördert.

Und zu guter Letzt sollte man sich auch bewusst machen, dass das passive Rauchen oft genauso beeinflussend wie das Rauchen selber ist. Ob gewollt (Partnerschaften, Lokalbesuche) oder Ungewollt (Pre-natale Beeinflussung, Arbeitsstellen), wer sich viel in Gesellschaft von Rauchern aufhält, ist gefährdet ähnliche Krankheitsbilder zu bekommen wie Raucher.

Weißer Hautkrebs der Augenlider

Galt der weiße Hautkrebs bis vor einigen Jahren noch als absolute Alterserscheinung, sind heute auch immer mehr junge Menschen von dieser Art von Krebserkrankung betroffen.

Warnungen zum Trotz genießen viele Menschen ohne, oder mit zu geringem Schutz die Sonne. Die Häufigkeitszunahme ist in den letzten Jahren stark angestiegen und beträgt etwa 5% pro Jahr.

Die Ursache des weißen Hautkrebs ist wie beim bekannteren Melanom intensive UV-Bestrahlung. Hierbei geht es nicht nur um kurzfristige Schäden wie Sonnenbrände, sondern vor allem um die Langzeitwirkung (kumulative Wirkung) der Sonne. Gefährdet sind vor allem Stellen am Körper die ständiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, vor allem aber der Kopfbereich.

Aktinische Keratose

Die ersten Hautveränderungen auch aktinische Keratosen genannt, sind heute eine der am häufigsten vorkommenden Tumore. Wenngleich sie meist nur oberflächlich vorkommen, sind sie als bösartig einzustufen. Meist werden sie als rötlich-braune, teils krustige Erhebungen auf der Haut bemerkbar. In etwa 10% der Fälle bildet sich aus der aktinische Keratosen ein invalides Plattenepithelkarzinom. Lokal zerstörend wachsend kommt es in etwa 6 – 10% der Fälle zu Metastasen.

Basalzellkarzinom

Eine weitere Form ist das Basalzellkarzinom, ein häufiger Vertreter des weißen Hautkrebs. In Österreich kommen, registriert durch Behandlung, etwa 20.000 – 30.000 Fälle pro Jahr vor. Auch hier ist wieder zu intensive UV-Strahlung der wichtigste Auslöser.
Basalzellkarzinome bilden zwar äußerst selten Metastasen, wachsen aber lokal destruierend und können Schäden an anatomisch wichtigen Strukturen wie dem Augapfel, Schädel, oder Knochen verursachen und sollten in jedem Fall fachärztlich untersucht und behandelt werden.

Erste Anzeichen sind oft kleine hautfarbene Knoten, die auch nach einigen Wochen nicht verschwinden. Oft werden diese Anzeichen von Partnern der Patienten als erstes bemerkt. Am Auge ist diese Form des weißen Hautkrebs oft nicht von einem Pickel oder einem Gerstenkorn zu unterscheiden. Meist sind auch keine weiteren Beschwerden wahrzunehmen, als gelegentlicher Juckreiz, oder eine leichte Berührungsempfindlichkeit.

Behandlung

Hierbei kommt es auf den Erkennungszeitpunkt an. Ist der Krebs in einem Anfangsstadium, kann oft noch mit einer Salbe behandelt werden. Es gibt auch die Möglichkeit der Vereisung, allerdings wird diese Methode im Augenbereich eher selten angewandt, da das umliegende Gewebe sehr fein und empfindsam ist.
Eine weitere Methode ist die operative Entfernung. Bei früher Erkennung kann der Tumor mit hoher Wahrscheinlichkeit vollständig entfernt werden. Die Erfahrungen und Methoden sind mittlerweile so weit fortgeschritten, dass funktionelle und kosmetische Schäden auf ein Minimum reduziert werden können.
Wichtig ist, dass behandelt wird. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Krebszellen bis in den Augapfel ausbreiten bzw. die umliegende Knochenstruktur angreifen.

Vorbeugung

Wichtig ist auch hier der entsprechende Sonnenschutz mit hohen Lichtschutzfaktoren um Sonnenbrände zu vermeiden. Das tragen von Sonnenbrillen und Hüten und die Vermeidung der Sonne um die Mittagszeit wird dringend empfohlen und ist bei vorbelasteten Menschen ein Muss. Es ist auch zu Bedenken, dass weißer Hautkrebs selbst nach positiver Behandlung jederzeit wieder auftreten kann.
Es zahlt sich also immer aus, ein Leben mit der Sonne so zu gestalten, dass die empfohlenen Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Nützliche Links

Sternchen sehen! Lichtreflexe trotz geschlossener Augen.

Schon mal trotz geschlossener Augen Sternchen gesehen? Das kann schon mal vorkommen – auch beim gesunden Auge 😉

Wenn wir müde sind oder etwas ins Auge bekommen, haben wir das Bedürfnis unsere Augen zu reiben. Ist der Druck dabei etwas stärker entsteht ein Phänomen, das in der Augenheilkunde als Photopsie bekannt ist. Man sieht regelrecht Sternchen, obwohl das Auge geschlossen ist und keine Lichtreize wahrgenommen werden können – es gibt also keine visuelle Reizung von Außen.

Verursacht wird dies durch die mechanische Stimulierung der Lichtrezeptoren. Unser Hirn interpretiert die vom Auge gesendeten Signale als bunte Lichtblitze. Photopsie kann aber auch durch andere Gründe verursacht werden wie z.B. durch einen Schlag auf das Auge oder einen Schlag auf den Kopf.

Treten diese Lichtblitze ohne äußeren Einfluss sowie über einen längeren Zeitraum auf, sollte man dies unbedingt abklären lassen. Sie könnten ein Indikator für eine Netzhautablösung oder eine Glaskörperabhebung sein. Diese Krankheitsbilder werden vor allem mit fortschreitendem Alter wahrscheinlicher, da der Glaskörper im Laufe des Lebens schrumpft. Der Zug auf den Verbindungspunkten zur Netzhaut wiederum erzeugt mechanische Reize, die ähnlich dem Augenreiben, Phänomene wie Lichtblitze, Flimmern, oder Blinken hervorrufen können. Die Folge davon kann eine Netzhautablösung sein.

Menschen, die an Migräne leiden, berichten ebenfalls von der Wahrnehmung dieser Blitze im Auge. Hierbei können zusätzlich auch Flimmerskotome (von altgriechisch skótos: Dunkelheit) auftreten, die die Verarbeitung der optischen Reize im Gehirn verändern. Die Flimmerskotome treten oft in Intervallen über eine oder mehrere Stunden auf und verursachen selbst keine Folgeerkrankungen, oder Schmerzen. Manchmal folgt diesen aber dann ein heftiger Migräne-Kopfschmerz.

Stärken Omega-3-Fettsäuren auch die Sehkraft?

Omega-3-Fettsäuren sind als Gesundheitstip in aller Munde, aber gilt das auch fürs Auge?

Ja, tatsächlich sind die Omega-3-Fettsäuren auch für die Augen sehr gesund. Sie gehören zu den ungesättigten Fettsäuren und können – regelmäßig konsumiert – zur Erhaltung des normalen
Sehvermögens beitragen. Omega-3-Fettsäuren sind auch Teil der lichtempfindlichen Zellen auf der Netzhaut (Hell-Dunkel-Sehen) und schützen die Augen vor dem Austrocknen und vor Entzündungen.
Diese wichtige Substanz kann von unserem Körper nicht selbst produziert werden und muss daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Vor allem ist sie in Kaltwasserfischen wie Lachs, Hering und Makrelen enthalten. Wer, wie ich, lieber regional einkauft, kann auf Lachsforellen und Regenbogenforellen aus österreichischer Zucht zurückgreifen. Sie sind hervorragend im Geschmack und annähernd so gesund! Leicht zu bekommen z.B. am Freitag am Linzer Hauptplatz und Samstags am Südbahnhofmarkt 😉

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Blaue Augen – Wie ein Defekt zum Erfolg wurde

90% der Weltbevölkerung haben braune Augen, die restlichen 10% teilen sich die Farben wie Grau, Grün, oder Blau. Wer blaue Augen hat, dem fehlt das auch für unsere Hautfärbung verantwortliche Melanin, das jeden Farbton unserer Augen beeinflusst. Ursprünglich hatten alle Menschen braune Augen. Was also hat einigen von uns ein schönes Blau beschert?

Genmutation nur einer Person
Wie es aussieht ist dafür eine Genmutation bei nur einem einzigen Menschen verantwortlich der vor ca. 6000 –10.000 Jahren mit einem Defekt geboren wurde. Von diesem Menschen ausgehend muss sich dann die Mutation über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet haben. Weltweit sind es mittlerweile ungefähr 10% der Bevölkerung, wobei der größte Anteil im Ostseeraum, allen voran in Finnland zu finden ist. Hier sind fast 90% der Bevölkerung blauäugig.

Evolutionärer Vorteil
Mutationen sind prinzipiell nicht selten, dass sich diese aber so stark verbreiten konnte, liegt vermutlich an einem genetischen Vorteil. Die meisten Menschen mit blauen Augen haben auch helle Haut. Gerade in den Regionen wo Menschen mit heller Haut leben, ist die direkte Sonneneinstrahlung (UV-Licht) gering. Das bietet den Vorteil Vitamin D besser herstellen zu können. Es kann sich also hier um einen Selektionsdruck handeln, der Menschen mit blauen Augen bevorzugt. Möglich ist aber auch, dass schon zu früher Zeit, Menschen mit blauen Augen als sehr anziehend empfunden wurden und so attraktive Sexualpartner waren.

Farbstoff Melanin
Die Farben Grau und Grün sind Zwischentöne. Sie haben etwas mehr Melanin als blaue Augen, aber nicht so viel wie braune. Verantwortlich ist das Gen OCA2, das auch für die Melaninproduktion in unserer Haut verantwortlich ist. Fehlt dieses Gen zur Gänze, entsteht eine Form von Albinismus.

Mittlerweile ist sich die Genetik sicher, dass alle Menschen mit blauen Augen von nur einer Person abstammen. Das heißt, wenn man es ganz genau nimmt, sind alle blauäugigen Menschen mehr oder weniger miteinander verwandt! 😉

Wussten Sie, dass Frau und Mann unterschiedlich sehen?

Im Laufe der Evolution entwickelte der Mensch die Fähigkeit, ein breites Farbspektrum wahrnehmen zu können. Dies brachte für die Nahrungsaufnahme und für Frauen gewisse Vorteile…

Der Mensch kann Farben dank der sogenannten „Zapfen“, die auf der Netzhaut liegen, erkennen. Wir besitzen drei unterschiedliche Typen davon. Ein Zapfen-Typ absorbiert kurzwelliges blaues Licht, die beiden anderen reagieren auf mittel- und langwelliges, also rotes bis grünes Licht. Dieses System wird als Trichromat bezeichnet.

Viele Tiere besitzen nur zwei unterschiedliche Zapfentypen, haben also auch ein eingeschränktes Farbsehen. Dies ist bei dämmerungs- oder nachtaktiven Tieren aufgrund des geringen Farbspektrums der Umgebung verständlich. Tiere, die sich beispielsweise unter Tags von Früchten ernähren, haben schon eine bessere Wahrnehmung. Hier ist gerade die Unterscheidung von Rot und Grün oft überlebenswichtig.

So hat sich auch beim Menschen im Laufe der Evolution herausgestellt, dass ein breites Farbspektrum wichtig für die Nahrungssuche ist. Das trichromate Sehen hat sich durchgesetzt, ist es auch im Genom des Menschen eine äußerst geringe Veränderung, die dazu notwendig war. Aber dieser Vorteil, so leicht er entstanden ist, kann auch wieder verschwinden. Etwa 10% der Männer und 0,6% der Frauen, leiden an einer Rot-Grün-Schwäche, können also diese Farben nur schlecht bis gar nicht unterscheiden.

Ein wenig bekannter Aspekt ist, dass auch eine positive Veränderung möglich ist. Gabriele Jordan, eine Neurowissenschafterin der Newcastle Universität in Großbritannien, fand heraus, dass es Frauen gibt, die ein viertes mutiertes Sehpigment haben. Sie sind also so genannte „Tetrachromaten“. Interessanterweise sind genau diese Frauen Töchter von farbsehgeschwächten Männern. Liegt nun dieser mutierte Zapfen auch noch an der richtigen Stelle der Netzhaut, sehen diese Frauen tatsächlich um ein vielfaches besser als andere. Sie haben einen sogenannten Supersehsinn: Farben können wesentlich besser abgestuft und unterschieden werden.

Wärend Gabriele Jordan die Häufigkeit von Tetrachromasie auf 10% schätzt, deuten neuere Froschungen auf eine höhere Häufigkeit von bis zu 25% der Menschen hin. Jedoch bildet sich, wie bereits erwähnt, trotz vier Zapfen nicht immer eine echte Tetrachromatie aus. Denn auch die Lage des 4. Zapfen ist für die weitere Bildverarbeitung wichtig.

Falls auch Sie einen Farbtest machen möchten – hier der Link dazu (Focus Gesundheit).

Sand im Auge

Das trockene Auge („Sand im Auge“) stellt einer der häufigsten Augenbeschwerden überhaupt dar. In den USA hat sich die Bezeichnung „Office Eye Syndrome“ durchgesetzt. Hier werden die in unserem täglichen Leben häufigsten Auslöser für trockene Augen zusammengefasst: viel PC-Arbeit (reduziert die Lidschlag-Frequenz), Klimageräte und Zugluft und wie teilweise noch immer verbreitet – Zigarettenrauch.

Aber auch seltenere Faktoren wie gewisse Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes Mellitus, rheumatische Erkrankungen oder Erkrankungen der Schilddrüse können ein trockenes Auge verursachen und/oder verschlechtern.

Symptome

Ein trockenes Auge kann sich sehr unterschiedlich äußern. Angefangen von leichtem Fremdkörpergefühl, über Brennen, Kratzen, Rötungen, gereizte Auge bis hin zur Sehverschlechterung und echten Schmerzen zeigt sich ein sehr inhomogenes Krankheitsbild. Eine gute augenärztliche Abklärung ist wichtig um festzustellen welche Art von trockenem Auge vorliegt. Dies geschieht mit unterschiedlichen Tests (zB. Schirmer Test, Tränenaufriss-Zeit, etc.).

Darauf basierend werden vom Augenarzt unterschiedliche Augentropfen verschrieben, welche z.B. vermehrt die wässrige Phase des Tränenfilms ersetzen oder mehr die lipidhaltige Phase. Vermehrtes Blinzeln bei PC-Arbeiten, Ab-/Wegdrehen von Zugluft und Klimageräten und regelmäßige Pausen sollten unterstützend durchgeführt werden.