INFOABEND 17. Mai

Das trockene Auge („Sand im Auge“) stellt einer der häufigsten Augenbeschwerden überhaupt dar. In den USA hat sich die Bezeichnung „Office Eye Syndrome“ durchgesetzt. Hier werden die in unserem täglichen Leben häufigsten Auslöser für trockene Augen zusammengefasst: viel PC-Arbeit (reduziert die Lidschlag-Frequenz), Klimageräte und Zugluft und wie teilweise noch immer verbreitet – Zigarettenrauch.

Aber auch seltenere Faktoren wie gewisse Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes Mellitus, rheumatische Erkrankungen oder Erkrankungen der Schilddrüse können ein trockenes Auge verursachen und/oder verschlechtern.

Symptome

Ein trockenes Auge kann sich sehr unterschiedlich äußern. Angefangen von leichtem Fremdkörpergefühl, über Brennen, Kratzen, Rötungen, gereizte Auge bis hin zur Sehverschlechterung und echten Schmerzen zeigt sich ein sehr inhomogenes Krankheitsbild. Eine gute augenärztliche Abklärung ist wichtig um festzustellen welche Art von trockenem Auge vorliegt. Dies geschieht mit unterschiedlichen Tests (zB. Schirmer Test, Tränenaufriss-Zeit, etc.).

Darauf basierend werden vom Augenarzt unterschiedliche Augentropfen verschrieben, welche z.B. vermehrt die wässrige Phase des Tränenfilms ersetzen oder mehr die lipidhaltige Phase. Vermehrtes Blinzeln bei PC-Arbeiten, Ab-/Wegdrehen von Zugluft und Klimageräten und regelmäßige Pausen sollten unterstützend durchgeführt werden.